TMKB T63 Kabellose Mechanische 60% Gaming-Tastatur im Test
Echte mechanische Switches, Hot-Swap und Dreifach-Funk für 34 Euro — technisch das meiste Angebot im Einstiegsbereich. Das 60-Prozent-Layout ohne Pfeiltasten ist dafür der Preis.
- Switches
- Mechanisch
- Formfaktor
- 60 %
- Verbindung
- Tri-Mode
- Preisklasse
- bis 50 €
Stärken
- Echte mechanische Switches mit Hot-Swap-Sockel
- Drei Verbindungsarten inklusive Bluetooth
- 60-Prozent-Format: die kleinste Grundfläche im Vergleich
Schwächen
- Keine Pfeiltasten und keine Funktionsreihe — alles auf Zweitbelegung
- Software ist rudimentär und schlecht dokumentiert
Warum diese Tastatur auffällt
Für 34 Euro bekommt man hier echte mechanische Switches, einen Hot-Swap-Sockel und drei Verbindungsarten. Das ist technisch mehr, als jede andere Tastatur unter 40 Euro in diesem Vergleich bietet — die Konkurrenz in dieser Preisklasse arbeitet mit Membran.
Der Hot-Swap-Sockel ist dabei der interessanteste Punkt. Er nimmt gängige MX-kompatible Switches auf. Wer für weitere 20 Euro einen Satz nach eigenem Geschmack einsetzt, hat für etwa 55 Euro eine Tastatur, die sich spürbar besser anfühlt als vieles im doppelten Preisbereich. Als Einstieg ins Thema Custom-Tastaturen ist das der günstigste Weg.
Was das 60-Prozent-Format kostet
Es fehlen die Funktionsreihe, die Pfeiltasten, der Nummernblock und der Navigationsblock. Alles davon liegt auf einer Zweitbelegung, die über eine Zusatztaste erreicht wird.
In Shootern fällt das kaum auf, weil dort WASD verwendet wird. Überall sonst kostet es: Text bearbeiten, in Tabellen navigieren, F5 drücken — jedes Mal eine Tastenkombination. Wer täglich am Rechner arbeitet, sollte das ernst nehmen. Es ist keine Gewöhnungsfrage, sondern eine dauerhafte Einschränkung.
Verarbeitung und Software
Das Gehäuse ist leichter Kunststoff, 520 Gramm, mit hohlem Klangbild. Für den Preis in Ordnung, aber nichts, was man mit einer Alloy Origins Core vergleichen sollte.
Die Software ist rudimentär und kaum dokumentiert. Die Grundfunktionen liegen auf Tastenkombinationen, und dabei sollte man es belassen. Markenservice gibt es nicht, die Garantie läuft über den Händler.
Fazit
Die interessanteste Tastatur unter 40 Euro, wenn man weiß, worauf man sich einlässt: viel Technik, wenig Komfort, ein Layout mit echten Einschränkungen. Als Zweit- oder Bastel-Tastatur ausgezeichnet, als einzige Tastatur am Arbeitsplatz die falsche Wahl.
Testergebnis im Detail
Gesamtwertung 7,4 von 10 — Gut. So setzt sich das Ergebnis zusammen:
- Gaming-Performance25 %7,4
Eignung im Spiel: Auslösecharakteristik, N-Key-Rollover, Anti-Ghosting, Rapid Trigger sowie die Frage, wie gut sich schnelle Richtungswechsel und Doppelanschläge kontrollieren lassen.
- Switches & Tippgefühl15 %7,6
Schaltertyp und -qualität, Gleichmäßigkeit über das Board, Stabilisatoren, Anschlaggefühl und Laufruhe der größeren Tasten.
- Verarbeitung15 %7,0
Gehäusematerial, Verwindungssteifigkeit, Tastenkappenmaterial (PBT gegenüber ABS), Spaltmaße, Kabel- und Standfußqualität.
- Latenz & Reaktionszeit15 %7,0
Polling Rate, Verbindungsart und — sofern eigene Messwerte vorliegen — die gemessene Eingabelatenz. Ohne Messung wird ausschließlich die technische Auslegung bewertet.
- Ausstattung10 %8,0
Hot-Swap, Medientasten, Drehregler, Displays, USB-Passthrough, Handballenauflage, Beleuchtung und Speicherprofile.
- Software5 %5,8
Funktionsumfang, Bedienbarkeit, Ressourcenbedarf, Onboard-Speicher und ob die Tastatur ohne installierte Software vollständig nutzbar bleibt.
- Ergonomie5 %6,8
Bauhöhe, Neigungsoptionen, Handballenauflage, Layout-Logik und Tastenerreichbarkeit bei längeren Sitzungen.
- Preis-Leistung10 %8,8
Gegenwert im Verhältnis zum Marktpreis und zu direkten Alternativen in derselben Preisklasse.
Gewichtetes Modell aus acht Kriterien —Testverfahren ansehen.
Messwerte
Für dieses Modell liegen der Redaktion keine eigenen Messungen vor. Die Bewertung stützt sich auf Herstellerangaben und Marktlage — siehe Teststatus oben. Wie wir messen, steht im Testverfahren.
Technische Daten
Alle Werte in dieser Tabelle stammen aus Datenblatt und Produktangaben des Herstellers. Es sind keine eigenen Messungen.
Switches & Auslösung
- Switch-Technologie
- Mechanisch
- Switch-Modell
- TMKB Red (linear, tauschbar)
- Charakteristik
- Linear
- Auslösepunkt
- 2,0 mm
- Rapid Trigger
- Nein
- Hot-Swap
- Ja
Bauform & Material
- Formfaktor
- 60 %
- Tastenanzahl
- 61–64 Tasten, ohne Pfeiltasten
- Layout
- QWERTZ (DE)
- Gehäuse
- Kunststoff
- Tastenkappen
- ABS
Verbindung & Leistung
- Verbindung
- Tri-Mode (Kabel, 2,4 GHz, Bluetooth)
- Polling Rate
- 1.000 Hz
- Kabel
- USB-C, abnehmbar
Ausstattung
- N-Key-Rollover
- Ja
- Beleuchtung
- RGB pro Taste
- Makrotasten
- Keine dedizierten
- Medientasten
- Nein
- Handballenauflage
- Nein
- Software
- TMKB Driver
Maße & Gewicht
- Gewicht
- 520 gohne Kabel
Sonstiges
- Plattformen
- Windows, macOS, Android
- Garantie
- 12 Monate
Weitere Ansichten
Herstellerbilder. Eigene Aufnahmen liegen für dieses Modell nicht vor — was daran liegt, dass es der Redaktion nicht vorgelegen hat.

Herstellerbild© TMKB 
Herstellerbild© TMKB 
Herstellerbild© TMKB
Vorteile & Nachteile
Vorteile
- Echte mechanische Switches mit Hot-Swap-Sockel
- Drei Verbindungsarten inklusive Bluetooth
- 60-Prozent-Format: die kleinste Grundfläche im Vergleich
- Für 34 Euro eine ungewöhnlich vollständige Ausstattung
Nachteile
- Keine Pfeiltasten und keine Funktionsreihe — alles auf Zweitbelegung
- Software ist rudimentär und schlecht dokumentiert
- Leichtes Kunststoffgehäuse mit hohlem Klang
- Kein Markenservice
Unser Fazit
Echte mechanische Switches, Hot-Swap und Dreifach-Funk für 34 Euro — technisch das meiste Angebot im Einstiegsbereich. Das 60-Prozent-Layout ohne Pfeiltasten ist dafür der Preis.
Beste Wahl für
- Mechanik mit sehr kleinem Budget
- Minimale Schreibtischfläche
- Basteln und Switch-Tausch zum Einstieg
Nicht ideal für
- Wer Pfeiltasten und Funktionsreihe braucht
- Büroarbeit mit vielen Zahlen
Alternativen
Wenn du Mechanik mit Pfeiltasten und stabilem Gehäuse willst
8,6Redaktionelle Gesamtwertung 8,6 von 10 — Sehr gutEin Vollaluminium-Gehäuse, lineare Switches und sonst nichts: die Alloy Origins Core lässt alles weg, was beim Spielen nicht hilft, und ist deshalb für unter 70 Euro schwer zu schlagen.
Wenn du ein vollständigeres Layout und einen leisen Anschlag brauchst
7,2Redaktionelle Gesamtwertung 7,2 von 10 — GutDie kompakte Apex 3: gleiche leise Membrantechnik und derselbe IP32-Schutz, aber ohne Nummernblock und ohne Handballenauflage. Fünf Euro günstiger als die Full-Size — und weniger Ausstattung.
Wenn du Hot-Swap und Funk willst, aber im TKL-Format
8,0Redaktionelle Gesamtwertung 8,0 von 10 — Sehr gutHot-Swap und Dreifach-Funk im TKL-Format für 70 Euro. Die Ausstattung ist für den Preis auffällig gut, Gehäuse und Software bleiben dahinter zurück.
Häufige Fragen
Kann man ohne Pfeiltasten spielen?
In Shootern ja, weil dort WASD verwendet wird. Überall sonst kostet es: Pfeiltasten, Entf, Funktionsreihe und Bild-Tasten liegen auf einer Zweitbelegung, die man über eine Zusatztaste erreicht. Für Textarbeit und für Spiele mit vielen Sondertasten ist das eine echte Einschränkung.
Sind die Switches wirklich tauschbar?
Ja, der Sockel nimmt gängige MX-kompatible Switches auf. Für 34 Euro ist das der eigentliche Wert des Geräts: man kann für weitere 20 Euro Switches nach eigenem Geschmack einsetzen und hat dann eine Tastatur, die sich deutlich besser anfühlt, als der Preis vermuten lässt.
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Änderungsverlauf
Hinweis auf fehlende Pfeiltasten und Umlernphase ergänzt.
Erstveröffentlichung der redaktionellen Bewertung.