Hersteller

Corsair

Corsair besetzt in unserem Vergleich beide Enden: die technisch flexibelste Tastatur im Feld und ein Einstiegsmodell ohne eigenes Argument. Verbindend ist iCUE — die Software, die bei Corsair kein Zubehör ist, sondern Voraussetzung für die Funktionen, für die man die Geräte kauft.

Bewertete Modelle
2
Beste Wertung
9,0
Herkunft
USA
Herstellerseite
www.corsair.com

Bewertete Corsair-Tastaturen

2 Modelle, sortiert nach Gesamtwertung.

Alle Tests
Corsair K70 MAX RGB Magnetic-Mechanical in der Draufsicht, Full-Size-Layout, deutsche QWERTZ-Belegung, beleuchtete Tasten, mit Handballenauflage
Testsieger
9,0ÜberragendRedaktionelle Gesamtwertung 9,0 von 10 — Überragend

Die K70 MAX ist die technisch flexibelste Tastatur in diesem Vergleich: der Auslösepunkt lässt sich pro Taste zwischen 0,4 und 3,6 mm einstellen, die Abfragerate liegt bei 8.000 Hz. Der Preis und die schwergewichtige iCUE-Software sind der Gegenwert dafür.

  • Hall-Effect (magnetisch)
  • 100%
  • Kabel
  • 100–180 €
  • Auslösepunkt pro Taste von 0,4 bis 3,6 mm einstellbar
  • 8.000 Hz Abfragerate laut Hersteller — der höchste Wert im Vergleich
  • Tastenkappen aus doppelt gespritztem PBT statt ABS
Geeignet fürSpieler, die den Auslösepunkt selbst festlegen wollen
BewertetBewertung auf Basis dokumentierter Herstellerangaben, technischer Datenblätter und der Marktlage — ohne eigenen Hands-on-Test. Es werden keine eigenen Messwerte ausgewiesen.
Corsair K55 CORE RGB Gaming-Tastatur in der Draufsicht, Full-Size-Layout, deutsche QWERTZ-Belegung, beleuchtete Tasten
6,9BefriedigendRedaktionelle Gesamtwertung 6,9 von 10 — Befriedigend

Eine schlichte Membrantastatur mit Spritzwasserschutz und Zonenbeleuchtung. Ordentlich gebaut, aber ohne Argument gegenüber der besser ausgestatteten Konkurrenz im selben Preisbereich.

  • Membran
  • 100%
  • Kabel
  • bis 50 €
  • Spritzwasserschutz nach IP42
  • Dedizierte Medientasten
  • Leiser Anschlag
Geeignet fürSehr knappes Budget
BewertetBewertung auf Basis dokumentierter Herstellerangaben, technischer Datenblätter und der Marktlage — ohne eigenen Hands-on-Test. Es werden keine eigenen Messwerte ausgewiesen.

Was Corsair auszeichnet

Magnetische Switches. Die MGX-Schalter der Oberklasse messen den Tastenweg stufenlos und erlauben damit einen pro Taste einstellbaren Auslösepunkt — bei der K70 MAX zwischen 0,4 und 3,6 mm. Das ist der einzige technische Vorteil in unserem Testfeld, der im Spiel messbar etwas verändert, und Corsair ist der einzige Hersteller hier, der ihn anbietet.

Materialaufwand in der Oberklasse. Aluminium-Deckplatte, doppelt gespritzte PBT-Tastenkappen, magnetische Handballenauflage im Lieferumfang.

Wo Corsair nachgibt

iCUE. Die Software läuft dauerhaft im Hintergrund und belegt im Leerlauf mehrere Hundert Megabyte. Bei einer Beleuchtungseinstellung wäre das verzichtbar; für den einstellbaren Auslösepunkt ist es Pflicht. Immerhin lassen sich Profile im Onboard-Speicher ablegen, sodass iCUE nach der Einrichtung geschlossen werden kann.

Verlötete Switches. Bei magnetischer Sensorik technisch begründbar, weil die Sensoren in der Platine sitzen — bei einem Gerät für 178 Euro trotzdem eine Einschränkung.

Die Einstiegsklasse. Die K55 CORE ist korrekt gebaut, hat aber gegenüber der Konkurrenz kein eigenes Argument außer der iCUE-Anbindung für Nutzer mit weiterer Corsair-Hardware.